Kein einheitlicher Terminplan für alle

Hautärztliche Untersuchung, Dermatoskopie und digitale Hautfotografie sind unterschiedliche Verfahren. Die Fachärztin oder der Facharzt legt Untersuchungen und Abstände anhand der Befunde und Risikofaktoren fest. Eine digitale Kartierung ist keine allgemein notwendige jährliche Reihenuntersuchung.

Veränderungen wahrnehmen

Ein Muttermal, das Form, Farbe oder Größe verändert oder anders aussieht als die übrigen, sollte ärztlich beurteilt werden. Selbstbeobachtung ist keine Diagnose und darf eine Untersuchung verdächtiger Hautveränderungen nicht verzögern.

Hilfreiche Angaben vorbereiten

Notieren Sie seit wann eine Veränderung besteht, und nennen Sie persönliche oder familiäre Melanomfälle. Dieser Beitrag informiert über Untersuchungen. Ob Untersuchungstage oder entsprechende Angebote in der Apotheke verfügbar sind, klären Sie bitte direkt mit uns.

Nicht nur auf die Farbe achten

Auch ein juckendes, blutendes oder verkrustetes Muttermal sollte ärztlich beurteilt werden. Das gilt ebenso für eine neue, ungewöhnliche Hautstelle, die bestehen bleibt. Ein Foto kann helfen, eine Veränderung zu beschreiben, ersetzt aber keine Untersuchung.

Vorsorge auch im Freien

Schützen Sie die Haut mit Schatten, Kleidung und geeignetem Sonnenschutz; meiden Sie Solarien. Bei vielen Muttermalen ist besondere Aufmerksamkeit sinnvoll. Sonnencreme ist kein Freibrief für längeres Sonnenbaden und ersetzt keine hautärztlich empfohlenen Kontrollen.

Weiterführende Quellen

Quellen geprüft am 2026-10-18.

Allgemeine Informationen ersetzen keine individuelle ärztliche oder pharmazeutische Beratung.